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Mißbrauch des Schlägers

Mißbrauch des Schlägers

M. Mißbrauch des Schlägers
1. Kein Spieler darf den Schläger eines Gegners hooken, wenn er sich nicht auf der gleichen Seite des gegnerischen Pferdes wie der Ball oder in direkter Linie dahinter befindet. Vorraussetzung ist, dass sein Schläger weder über noch unter dem Körper oder vor den Beinen des gegnerischen Pferdes geführt wird. Außerdem darf das Hooken oder Schlagen des gegnerischen Schlägers nicht oberhalb der Schulter erfolgen. Kontrolliertes Hooken und Schlagen des gegnerischen Schlägers ist nur dann zulässig, wenn der Gegner nach dem Ball schlägt.
2. Der Spieler darf seinen Schläger nicht quer über oder unter das gegnerische Pferd führen, wenn er nach dem Ball schlägt. Er darf auch nicht auf oder zwischen die Beine des gegnerischen Pferdes schlagen.
3. Kein Spieler darf absichtlich ein Pferd oder einen Spieler mit seinem Schläger schlagen (s. Anmerkung 1).
4. Kein Spieler darf absichtlich seinen Schläger so gefährlich halten oder einsetzen, dass ein anderer Spieler oder Pferd behindert wird (s. Anmerkung 1).
5. Kein Spieler darf den Ball noch nach dem Pfiff des Schiedsrichters schlagen. Wird ein Ball dennoch nach dem Abpfiff des Schiedsrichters wegen Foulspiels geschlagen, kann der Schiedsrichter die Strafe verschärfen, wenn der Schlag von einem Spieler der Mannschaft erfolgte, die einen Strafstoß verursacht hat oder die Strafe annullieren bzw. reduzieren, wenn der Schlag von einem Spieler aus dem Team erfolgt, das gefoult wurde.
Anmerkung
Ein Spieler, der sein Pferd mit dem Poloschläger schlägt und Gerte und Sporen übertriebenermaßen einsetzt, wird im Spielbericht aufgeführt, mit dem sich dann der Vorsitzende des Schiedsrichterwesens befasst. Ein Spieler, der absichtlich einen anderen Spieler oder Pferd schlägt, sollte für den Rest des Spiels vom Platz verwiesen werden (Feldregel 10 b).